Nachtägliche Isolierung und Trockenlegung von feuchten Wänden

Ein Teil der haus- oder wohn Eigentümer besitzt leider keinerlei Erfahrung beim Umgang solcher Probleme, da sie nicht täglich mit diesen Problemen konfrontieren. Sie wenden sich meistens an einen bekannten Maurer, Nachbar oder Verwandten, um einen Ratschlag einzuholen.

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Die gefragten „Fachleute“ können mehrere Vorschläge dem Eigentümer geben:

1./ Holzpaneele vor die problematische Wandfläche. Der Eigentümer verkleidet die Wand mit Holzpanelen, die Wand sieht auch schön aus. Verdächtig ist nur, dass der Geruch immer noch vorhanden ist. In ein-zwei-drei Jahren erscheint auch ein feuchter Fleck über den Holzpaneelen. Und was sollen wir jetzt tun? Es kommen wieder die „Fachleute“.

2./ Der Maurer entfernt die Holzpaneele und den losen Putz, dann erstellt einen Putz mit viel Zement, da durch diesen kein Wasser durchdringen kann. Er hat recht, dass die Feuchtigkeit nicht nur den Zementputz durch, findet den kleineren Widerstand, den Weg oberhalb des neu erstellten Putzes.

3./ In ein paar Jahren erscheint der Wasserfleck wieder. Jetzt kommt entweder der alte oder ein neuer Maurer und gibt den weisen Rat: Sanierputz. Dieser Maurer hat schon was gesehen/gehört/erfahren, aber seine Lösung ist leider auch nicht die beste, da die feuchte Wand hinter dem Putz nach wie vor vorhanden ist. Nach einigen Jahren wird die Wand wieder feucht und es entstehen Ausblühungen. solange das Mauerwerk feucht ist, kann man das Problem nur zeitweilig überdecken, aber die Ursache wurde nicht beseitigt.

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Die dauerhafte Lösung ist das Injektageverfahren

Die Voraussetzung für die Anwendung des Injektageverfahrens ist ein aufnahmefähiges Mauerwerk. Wenn die Wand sehr nass ist, muss die Wand erst vorgetrocknet, und der lose Putz entfernt werden.
Durch Bohrlöcher wird eine Injektageflüssigkeit in die Wand eingebracht. Der Durchmesser der ins Ziegelmauerwerk beiderseits gefertigten Bohröffnungen ist 12 mm. An den Bohrlöchern werden Packer (Vorratsgefäße) befestigt. Anschließend wird das Injektagemittel mit Überdruck in die Öffnungen gepresst. Das Isoliermittel kann abhängig von den abweichenden Eigenschaften des feuchten Mauerwerks Kieselsäureverbindung, Silikonharze, Siloxane oder Silane sein.  Durch diese Technologie ist die nachträgliche waagerechte und senkrechte Isolierung mit anderen Mitteln nicht mehr nötig. Nach der vollständigen Trocknung wird die Wand mit einem atmungsaktiven, wasserdampfdurchlässigen Produkt geputzt, dann erfolgt die vom Kunden vorgestellte Endoberflächenbehandlung.

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